Inmitten. Spuren des Nationalsozialismus in Worpswede, heute

Die Serie zeigt Orte, die aus verschiedenen Perspektiven bedeutsam sind: So verweisen einige Fotografien auf ehemalige Wohnorte von Verfolgten. Weitere beziehen sich auf frühere Lagerorte. Andere zeigen Schauplätze von Akteuren der NS-Herrschaft.

 In diesen widersprüchlichen Spuren innerhalb der kleinen Gemeinde Worpswede spiegeln sich auf exemplarisch unvollständige Weise die Totalität der NS-Herrschaft, der Massenmord und deren Folgen wider.

Die Serie ist nach geographischen Gesichtspunkten angeordnet. Den Anfangspunkt bildet das ehemalige Zwangsarbeiterlager im Günnemoor weiter außerhalb. Dort mussten ab 1934 als „gemeinschaftsfremd“ ausgegrenzte Menschen Torf abbauen. Die folgenden sechzehn Stationen nähern sich dem Ortskern spiralförmig immer mehr an. Ankunftsort dieser geographischen Annäherung ist der Rosa-Abraham-Platz - inmitten Worpswedes.